Monster 1983 T-Shirts
ZwienachtTerminal 3 – Was im Verborgenen liegtRosemarys BabyPorterville: Edition I (Folgen 1-6)Porterville Edition III (Folgen 13-18)Darkside ParkDODO – Von Lichtwiese nach DunkelstadtMenschenhunger (Ondragon 1)Seelenflut (Ondragon 4)Spuk in Hill HouseDie Frauen von StepfordPorterville 01: “Von Draußen”
Spuk in Hill House

> Kostenlose Leseprobe

> mehr über den Autor

Der Horror-Klassiker zum ersten Mal als eBook!

Spuk in Hill House
Shirley Jackson
EUR 5,99 (294 Seiten)

Sein Leben lang hatte er nach einem echten Spukhaus gesucht. Als er von Hill House hörte, war er zuerst skeptisch gewesen, dann erwartungsvoll und dann unbeirrbar. Er war nicht der Mann, der sich ein Haus wie dieses, wenn er es einmal gefunden hatte, wieder entgehen ließ. Die Methode, nach der er vorzugehen gedachte, leitete sich von den Methoden der unerschrockenen Geisterjäger des neunzehnten Jahrhunderts her; er wollte eine Zeitlang dort wohnen und sehen, was passierte …

“Wenn Sie diese herrliche Schauergeschichte nachts in einem einsamen Haus lesen, fragen Sie sich, sobald Sie das Licht ausgemacht haben, garantiert, ob Sie auch wirklich allein in dem dunklen Raum sind.”
- The New York Times

1964 wurde “Spuk in Hill House” von Robert Wise verfilmt – unter dem deutschen Titel “Bis das Blut gefriert”, 1999 kam “Das Geisterschloss” als Remake in die Kinos, mit Liam Neeson, Owen Wilson, Catherine Zeta-Jones und Lili Taylor. Zum ersten Mal als eBook erhältlich bei der Psychothriller GmbH.

Spuk in Hill House
Shirley Jackson
EUR 5,99 (294 Seiten)

Spuk in Hill House

Sein Leben lang hatte er nach einem echten Spukhaus gesucht. Als er von Hill House hörte, war er zuerst skeptisch gewesen, dann erwartungsvoll und dann unbeirrbar. Er war nicht der Mann, der sich ein Haus wie dieses, wenn er es einmal gefunden hatte, wieder entgehen ließ. Die Methode, nach der er vorzugehen gedachte, leitete sich von den Methoden der unerschrockenen Geisterjäger des neunzehnten Jahrhunderts her; er wollte eine Zeitlang dort wohnen und sehen, was passierte …

“Wenn Sie diese herrliche Schauergeschichte nachts in einem einsamen Haus lesen, fragen Sie sich, sobald Sie das Licht ausgemacht haben, garantiert, ob Sie auch wirklich allein in dem dunklen Raum sind.”
- The New York Times

1964 wurde “Spuk in Hill House” von Robert Wise verfilmt – unter dem deutschen Titel “Bis das Blut gefriert”, 1999 kam “Das Geisterschloss” als Remake in die Kinos, mit Liam Neeson, Owen Wilson, Catherine Zeta-Jones und Lili Taylor. Zum ersten Mal als eBook erhältlich bei der Psychothriller GmbH.

Wir haben schon immer im Schloss gelebtSpuk in Hill HouseDer GehängteDie Teufelsbraut (25 Kurzgeschichten)

> Kostenlose Leseprobe

Der Fahrweg, der an der Tankstelle und der Kirche von der Straße abzweigte, war tatsächlich sehr schlecht, tief ausgefurcht und steinig. Eleanors kleiner Wagen hüpfte und holperte, als ob er sich sträubte, noch weiter in dieses abweisende Hügelland einzudringen, wo der Tag unter den dichten, bedrückenden Baumdächern zu beiden Seiten sehr schnell zur Neige zu gehen schien. Mit der Verkehrsdichte haben sie hier keine Probleme, dachte Eleanor grimmig und riss das Lenkrad herum, um einem besonders bösartigen Felsbrocken auszuweichen; sechs Meilen auf dieser Piste werden dem Wagen gar nicht guttun; und zum ersten Mal seit Stunden dachte sie wieder an ihre Schwester und musste lachen. Inzwischen hatten sie sicherlich gemerkt, dass Eleanor mit dem Wagen weggefahren war, wussten aber nicht, wohin; fassungslos würden sie sich sagen, dass sie so etwas von Eleanor nie gedacht hätten. Ich hätte es von mir selbst auch nie gedacht, sagte sie sich, immer noch lachend; alles ist so ganz anders, ich bin ein neuer Mensch, weit weg von zu Hause. »Aufenthalt bringt keinen Segen; … Lachen lässt sich nicht vertagen …« Sie hielt die Luft an, als der Wagen gegen einen Stein krachte und quer über die Straße zurückrollte, mit einem kratzenden Geräusch von unten, das nichts Gutes zu verheißen schien, aber dann nahm er sich zusammen und kletterte tapfer weiter bergauf. Zweige streiften über die Windschutzscheibe, und es wurde immer dunkler; Hill House hat Sinn für einen effektvollen Auftritt, dachte sie; wer weiß, ob hier jemals die Sonne hereinscheint. Schließlich, mit einer letzten Anstrengung, brach der Wagen durch einen Haufen trockenen Laubs und kleiner Zweige, der auf dem Weg lag, und kam auf eine Lichtung vor dem Tor von Hill House.
Warum bin ich hier?, fragte sie sich sofort ganz hilflos, was will ich hier? Das Tor war hoch, schwer und abweisend, fest eingelassen in eine steinerne Mauer, die sich zwischen den Bäumen hinzog. Schon vom Wagen aus konnte sie das Vorhängeschloss sehen, das um die Gitterstäbe und zwischen ihnen hindurch geschlungen war. Hinter dem Tor konnte sie nur sehen, dass der Fahrweg sich ein Stück weit fortsetzte und dann eine Biegung machte, zu beiden Seiten von stillen, dunklen Bäumen beschattet.
Weil das Tor so eindeutig verschlossen war – mehrfach verschlossen, verkettet und verriegelt; wer will denn schon unbedingt hier hinein, den man fernhalten müsste, fragte sie sich –, machte sie keinen Versuch auszusteigen, sondern drückte auf die Hupe, und das Tor und die Bäume erschauerten und wichen ein wenig zurück vor dem Geräusch. Nach einer Minute hupte sie noch einmal, und nun sah sie einen Mann aus dem Innern des Grundstücks zum Tor kommen. Er war so finster und abweisend wie das Vorhängeschloss, und bevor er ans Tor trat, schaute er sie durch das Gitter missmutig an.
»Was wollen Sie?« Seine Stimme klang scharf und giftig.
»Ich möchte hinein, bitte! Bitte schließen Sie das Tor auf.«
»Wer sagt das?«
»Na –«, sie wurde unsicher. »Ich soll doch hier reinkommen«, sagte sie schließlich.
»Wozu?«
»Ich werde erwartet.« Oder stimmt das vielleicht gar nicht, fragte sie sich plötzlich; soll ich vielleicht nur bis hierher kommen?
»Von wem?«
Sie wusste natürlich, dass der Mann seine Befugnisse genüsslich überschritt, als ob er die kleine zeitweilige Überlegenheit noch nicht einbüßen wollte, die er zu besitzen glaubte, solange er das Tor noch nicht aufgeschlossen hatte – und worin wäre ich ihm denn auch überlegen, fragte sie sich; schließlich bin ich ja noch draußen. Sie konnte schon sehen, dass er, wenn sie jetzt wütend wurde – was sie sich selten getraute, weil sie befürchtete, nichts damit zu erreichen –, sich nur abwenden würde und sie draußen stehen ließe, wo sie dann vergeblich schimpfen und toben könnte. Sie konnte sogar schon voraussehen, welche Unschuldsmiene er aufsetzen würde, wenn man ihm später wegen dieser Unverschämtheit Vorhaltungen machte – das tückisch nichtssagende Grinsen, die großen, leeren Augen, die klagende Stimme, mit der er versichern würde, natürlich würde er sie eingelassen haben, er habe vorgehabt, sie einzulassen, aber wie hätte er denn wissen sollen, ob? Er hatte schließlich seine Anordnungen, nicht? Und er musste schließlich tun, was man ihm gesagt hatte, nicht? Er würde doch den Ärger kriegen – nicht? –, wenn er jemanden einließ, der nicht eingelassen werden sollte? Sie konnte voraussehen, wie er die Achseln zucken würde, und bei dieser Vorstellung musste sie lachen – wohl das Schlimmste, was sie hätte tun können.
Den Blick auf sie gerichtet, trat er vom Tor zurück. »Kommen Sie lieber später wieder«, sagte er und kehrte ihr mit einer Miene tugendsamen Stolzes den Rücken zu.
»Hören Sie!«, rief sie ihm nach und wollte immer noch, dass es sich nicht so anhören sollte, als ob sie wütend wäre. »Ich gehöre zu Dr. Montagues Gästen, er wird mich im Haus erwarten – nun hören Sie mir doch bitte zu!«
Er drehte sich wieder um und grinste sie an. »Die können Sie doch gar nicht erwarten«, sagte er, »weil Sie nämlich als Einzige gekommen sind, bisher.«
»Wollen Sie sagen, dass niemand im Haus ist?«

Spuk in Hill House
Shirley Jackson

> mehr über den Autor

  • Wir haben schon immer im Schloss gelebt
  • Spuk in Hill House
  • Der Gehängte
  • Die Teufelsbraut (25 Kurzgeschichten)

Möchtest du jetzt sofort ohne eReader, ohne Download, ohne App kostenlos ein Buch aus dem Psychothriller.Club lesen?

> Ja, kostenlos lesen
> Zum Verlag