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Nullpunkt (Ondragon 3)

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Nullpunkt (Ondragon 3)
Anette Strohmeyer
EUR 0,00 (502 Seiten)

Das Wrack eines verschollenen Nazi-Flugzeugs wird vor der Küste Brasiliens entdeckt. Eine Sensation. Doch noch sensationeller ist das, was sich in dem Flugzeug befunden haben soll: eine geheime Technologie des Erfinders Nikola Tesla, mit der die Nazis den Krieg gewinnen wollten. Doch die Fracht ist nicht an Bord. Wo ist sie geblieben?
Paul Ondragon bekommt vom BND den Auftrag, das Logbuch des Flugzeugs zu stehlen, denn es enthält Informationen über den Verbleib jener ominösen Fracht. Mit seiner Assistentin Charlize fliegt er nach Brasilien und beginnt die Operation „Pandora“. Doch er merkt nicht, dass ihn jemand beobachtet, jemand, der das gleiche Ziel hat wie er: das geheimnisvolle Logbuch.

“Temporeich, spannend, unterhaltsam. Der dritte Band (…) ist für mich der bislang beste und spannendste Teile der Reihe. (…) Die spezielle Mischung aus Wissenschaft, Mystik und Geschichte hat Anette Strohmeyer zu einem fesselnden Thriller geformt, der mich mal wieder sehr unterhalten hat. Die Fälle waren thematisch bisher sehr abwechslungsreich und entführen einen an die unterschiedlichsten Orte der Welt. Ich bin jetzt schon neugierig, wohin es Mr. O, Charlize und Achille beim nächsten Abenteuer verschlagen wird und welchen mystischen Geheimnissen sie auf die Spur kommen wollen.”
- S. Kapper (5 Sterne, Top 1000 Rezensent, Amazon)

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> Im Gespräch mit Anette Strohmeyer über ihren Roman “Nullpunkt”

Nullpunkt (Ondragon 3)
Anette Strohmeyer
EUR 0,00 (502 Seiten)

Nullpunkt (Ondragon 3)

Das Wrack eines verschollenen Nazi-Flugzeugs wird vor der Küste Brasiliens entdeckt. Eine Sensation. Doch noch sensationeller ist das, was sich in dem Flugzeug befunden haben soll: eine geheime Technologie des Erfinders Nikola Tesla, mit der die Nazis den Krieg gewinnen wollten. Doch die Fracht ist nicht an Bord. Wo ist sie geblieben?
Paul Ondragon bekommt vom BND den Auftrag, das Logbuch des Flugzeugs zu stehlen, denn es enthält Informationen über den Verbleib jener ominösen Fracht. Mit seiner Assistentin Charlize fliegt er nach Brasilien und beginnt die Operation „Pandora“. Doch er merkt nicht, dass ihn jemand beobachtet, jemand, der das gleiche Ziel hat wie er: das geheimnisvolle Logbuch.

“Temporeich, spannend, unterhaltsam. Der dritte Band (…) ist für mich der bislang beste und spannendste Teile der Reihe. (…) Die spezielle Mischung aus Wissenschaft, Mystik und Geschichte hat Anette Strohmeyer zu einem fesselnden Thriller geformt, der mich mal wieder sehr unterhalten hat. Die Fälle waren thematisch bisher sehr abwechslungsreich und entführen einen an die unterschiedlichsten Orte der Welt. Ich bin jetzt schon neugierig, wohin es Mr. O, Charlize und Achille beim nächsten Abenteuer verschlagen wird und welchen mystischen Geheimnissen sie auf die Spur kommen wollen.”
- S. Kapper (5 Sterne, Top 1000 Rezensent, Amazon)

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16. Mai 2011
New York City
12.35 Uhr

„Das hat deine Schwester prima gemacht!“, sagte Ondragon und drückte dem jungen Mann in Pagenuniform ein Bündel Scheine in die Hand. „Richte ihr aus, dass ich gerne mit ihr zusammengearbeitet habe.“
„Mache ich, Mr. O.“ Der junge Mann lächelte mokant. „Wir stehen jederzeit wieder für Sie zur Verfügung.“
Ondragon nickte, doch für ihn war klar, dass er dem Typen und seiner Schwester niemals wieder begegnen würde. Sie hatten ihren Job erledigt und waren somit „verbraucht“. Er arbeitete nie zweimal mit Externen zusammen. Reine Vorsichtsmaßnahme.
Der junge Mann steckte das Geld in die Innentasche seiner Uniform, verabschiedete sich mit einem Kopfnicken und verließ das Zimmer.
Als die Tür ins Schloss fiel, breitete sich ein Lächeln auf Ondragons Gesicht aus. Wie wunderbar reibungslos dieser Auftrag doch verlaufen war. Seine Klienten würden zufrieden sein und das Opfer ruiniert.
Ach, wie er seinen Job liebte!
Er wandte sich um und blickte in das Hotelzimmer. Ein Queensize-Bett, eine Minibar, ein Tisch, ein Stuhl und ein laufender Fernseher, der auf stumm geschaltet war. News-Channel. Man musste schließlich immer informiert sein. Auf dem Bildschirm moderierte eine dunkelhäutige Sprecherin in einem auberginefarbenen Kostüm gerade die neuesten Nachrichten der Stunde. Noch während Ondragon die exzellente Kleiderauswahl bewunderte, wurde das Bild eines älteren Herrn über ihrer rechten Schulter eingeblendet. Darunter der Name.
Es war sein Opfer, das gerade in Handschellen abgeführt wurde.
Das Grinsen auf Ondragons Gesicht wurde breiter. Das Schöne an diesem Auftrag war, dass er live verfolgen konnte, wie erfolgreich er war. Die Affäre war eingeschlagen wie eine Bombe! „Europäischer Spitzenpolitiker versucht, Zimmermädchen in New Yorker Hotel zu vergewaltigen!“ Traumhafte Schlagzeilen und ein traumhaftes Ergebnis seiner Arbeit. Er hatte den Kerl nach allen Regeln der Kunst diskreditiert, und das kurz vor den Wahlen in dessen Land. Zack, und weg war er von der politischen Bühne! Hätte der Typ seine Freunde und Feinde besser im Blick gehabt, wäre ihm das nicht passiert. Aber diese Art von Hybris hatte erfolgreiche Menschen schon immer in den Abgrund gerissen. Es war einigermaßen seltsam, dass jene, die sich in den obersten Wasserschichten des Haifischbeckens tummelten, irgendwann vergaßen, dass dort auch noch andere Raubtiere schwammen. Und wenn man es darauf anlegte, fand man immer etwas, das die anderen Haie dazu brachte, Witterung aufzunehmen. Eine winzig kleine Wunde genügte, und man wurde von ihnen zerfleischt! Zu dumm, dass unser grauhaariger Anwärter auf den Berlusconi-Award einen Hang zu ausschweifenden Sexparties gehabt hatte – nicht gerade ein Vorzeige-Hobby. Seine Partei dürfte mächtig sauer auf ihn sein. Aber wenn Ondragon ehrlich war, so war dieser Job auch nur zweitklassig gewesen. Eher ein Standard-Problem als die Magnum-Kategorie. Aber egal, seine wenigen Mitarbeiter waren momentan in andere Projekte eingebunden, so dass er den Fall hatte übernehmen müssen, als kleine Fingerübung sozusagen.
Auf dem Fernsehbildschirm wurde die Nachrichtensprecherin ausgeblendet und ein Beitrag über Fukushima folgte. Ondragon sah die Aufnahmen des havarierten Atommeilers und sein Lächeln verschwand. Der Text unter dem Bild lautete „melt-down“. Verdammte Sauerei, dachte er und ein Funken Sorge loderte in ihm auf. Er hatte Bekannte in Tokio. Was würde aus ihnen werden? Was würde aus der verseuchten Zone werden? Das wusste niemand so genau, auch jetzt, zwei Monate nach der Atom-Katastrophe nicht.
Er wollte den Fernseher abschalten, doch der nächste Beitrag erregte seine Aufmerksamkeit. Schnell stellte er die Lautstärke an.
„… wurde der Flugschreiber geborgen, der zweifelsfrei zu der vor zwei Jahren abgestürzten Air-France-Maschine gehört. Die BEA teilte heute mit, dass die Daten der Black Box erfolgreich ausgelesen werden konnten und sich Experten der Untersuchungsbehörde für Flugunfälle mit der Auswertung befassen. Noch immer ist die Ursache des Absturzes vom Airbus 330 vor der brasilianischen Küste unklar, bei dem 228 Passagiere ums Leben kamen …“
Ondragon starrte auf das Bild im Fernseher. Etwas daran passte nicht zum Gesamteindruck, das sagte ihm sein unfehlbares Gespür für solche Dinge. Es war einer seiner Ticks, ständig nach Fehlern im Muster zu suchen.
Er setzte sich auf das Bett und fixierte den Bildschirm. Darauf wurde das geborstene Rumpfteil eines Flugzeuges mit den Buchstaben ANCE gezeigt, es hing an einem Schiffskran. Dahinter ragten einige verrostete olivgrüne Trümmerteile auf, die sich ebenfalls auf dem Deck des Bergungsschiffes befanden. Aber war da nicht ein Kleckser Schwarz auf der olivgrünen Fläche? Ondragon runzelte die Stirn. Und warum rostiges Olivgrün, wenn die Wrackteile der Air-France-Maschine weiß lackiert waren?
Da hatte er den Fehler im Muster! Die olivgrünen Teile passten nicht zu den Airbus-Trümmern. Aber was hatten sie auf dem Schiff verloren?
Als Ondragon sich näher zum Fernseher beugte, verschwand das Bild und die hübsche Nachrichtensprecherin erschien wieder.
„Und nun zum Wetter“, sagte sie mit einem professionellen Lächeln.
„So ein Mist.“ Ondragon schaltete das Gerät ab. Er holte sein iPhone aus der Hosentasche und wollte die Nummer seiner Assistentin wählen, doch das Telefon kam ihm zuvor und begann zu klingeln. Es war eine unterdrückte Nummer, was ihn nicht sonderlich wunderte, denn er hatte oft mit Leuten zu tun, die ihren Kontakt geheimhielten. Er selbst tat das schließlich auch.
Mit einem forschen „Ja?“ nahm er den Anruf entgegen.  
„Guten Tag, spreche ich mit Mr. Ondragon?“ Die Stimme am anderen Ende klang dünn und irgendwie weit entfernt. Und sie sprach Deutsch mit einem schwachen süddeutschen Akzent. Ondragon presste das Telefon fester ans Ohr. „Ja, und wer sind Sie?“, fragte er auf Deutsch zurück.
„Oh, Verzeihung. Ich heiße Alexander Kubicki und ich arbeite für den Bundesnachrichtendienst. Ich rufe Sie an, weil es in gewissen Kreisen heißt, dass Sie ganz spezielle Aufträge entgegennehmen.“
„Das stimmt, aber woher haben Sie meine Nummer?“
„Nun, es ist so, dass wir eine Akte über Sie führen, und darin stehen Ihre Kontaktdaten.“
„Eine Akte? Über mich?“, fragte Ondragon verstimmt. Hektisch sprang seine ‘Zentrifuge’ an. Warum hatte der BND eine verdammte Akte über ihn?!
„Genau, über Sie! Sie sind doch Paul Eckbert Ondragon, oder nicht? Sohn von Siegfried Ondragon, Botschafter a. D.?“
„Was wollen Sie?“
Schweigen folgte, und Ondragon hätte beinahe aufgelegt, da sprach der Mann weiter.
„Wir wollen Sie engagieren.“
„Der deutsche Geheimdienst?“ Ondragon stieß ein belustigtes Lachen aus. „Um was geht es denn?“
„Das können wir Ihnen nur verraten, wenn Sie sich zur absoluten Verschwiegenheit verpflichten.“
„Verschwiegenheit gehört zu meinem Berufsethos, das müsste eigentlich auch in Ihrer Akte stehen!“

“Ondragon: Nullpunkt
Der Mystery-Thriller von Anette Strohmeyer

 

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